*** Erich Kdolskys Video „Laxenburg 2019″ ist online“

*** die Unterlagen für den 9. Wettbewerb sind bei den Veranstaltungen online ***

*** das N1 TV Video vom Schaufahren 2019 in Laxenburg ist online ***

*** das Reichenau  – Video von Erich Kdolsky ist online ***

Allerdings habe ich vor, den Turm nochmals zu bauen, und zwar so, daß nur die beiden Sehrohre und der Schnorchelmast ausgefahren sind. Der eine Turm mit allen Ausfahrgeräten dient dann nur zu Ausstellungszwecken, der andere – noch weiter mit Lichtern ausgestattet – zum Fahren bei Veranstaltungen (besonders auch zum Nachtfahren).

Dann ging ich es aber doch an. Im Baumarkt besorgte ich mir zwei Hartschaumplatten. Auf dem Plan teilte ich mir die einzelnen Abschnitte entsprechend der Dicke der Platten ein und sägte aus dem Hartschaum entsprechende Scheiben. Diese fädelte ich – getrennt nach Bug-, Mittel- und Heckteil – auf Rohrstücke und verklebte sie untereinander mit Weißleim. Das war nicht ganz gescheit, denn zwischen die einzelnen Scheiben gelangte fast keine Luft und der Weißleim brauchte ewig zum Abbinden. Danach überdrehte ich die einzelnen Abschnitte grob auf der Drechselmaschine. Der Staub flog meterweit und klebte durch die statische Aufladung beim Bearbeiten überall an. Aber schließlich hatte ich dann drei Kerne, um 5 mm Wandstärke kleiner, fertig für den nächsten Arbeitsschritt.

Wieder nach einer längeren Nachdenkpause begann ich dann endlich mit dem Laminieren. Zuerst einmal den Kern mit Harz einstreichen und dann eine Lage 163er Glasfibergewebe (in Köperbindung) in das Harz mit dem Pinsel eindrücken. Schwierig dabei sowohl genau zu arbeiten um Luftblasen zu vermeiden als auch dabei recht flott zu sein, da die Abbindezeit des Harzes ja auch nicht unendlich ist und den Takt vorgibt.

Insgesamt 7 oder 8 Lagen ergaben dann die erforderliche Wandstärke; einschließlich eines Übermaßes für allfällige Unrundheiten, die auch tatsächlich nicht zu vermeiden waren.

Den Hartschaumkern aus dem Rohr dann wieder herauszubekommen war auch nicht ganz einfach, aber unter Zuhilfenahme von Nitroverdünnung gelang es schließlich (Danke Peter für den Tip!). Das war aber eine grausliche Patzerei, die nicht ohne Einweghandschuhe machbar war und gestunken hat es auch ganz fürchterlich. Nach dem Trocknen wurden dann die Reste noch mit Raspel, Stemmeisen und grobem Schleifpapier herausgeputzt. Das ging nicht ohne ordentliche Kratzer an den Unterarmen ab aber am Ende sah das Ganze dann doch recht ordentlich aus.

Inzwischen machte ich mir auch Gedanken über die Verbindung der drei Bootsteile. Ich brauchte Verschlußringe, einen zylindrischen Ring für die Verbindung von Bug- und Mittelteil und einen kegelförmigen Ring für die Verbindung von Mittelteil und Heck. Eine Nachschau im Internet bei Norbert Brüggen brachte kein besonderes Ergebnis. Da mir aber ein Freund, dessen Sohn eine feinmechanische Werkstätte besitzt und auch über entsprechend große Maschinen verfügt, versprochen hat, die Rumpfteile zu überdrehen, konnte ich ihn auch dazu bringen, mir zusätzlich auch die Verschlußringe anzufertigen. Dazu mußten aber Zeichnungen her. Auch das gelang nach anfänglichen Schwierigkeiten, besonders beim konischen Ring im Heckbereich. Ich glaube, ich habe das Ganze bestimmt dreimal gezeichnet. Danach habe ich endlich die Bootsteile (auf provisorischem Ständer) und meine Pläne ins Auto gepackt und bin zu meinem Freund gefahren. Dort haben wir dann einen halben Tag damit verbracht, über meine Wünsche und Vorstellungen und den Weg zu deren Verwirklichung zu diskutieren. Einige Telefonate waren aber trotzdem nachher noch nötig, um im Zuge der Fertigung auftretenden Unklarheiten zu beseitigen.

Schließlich erhielt ich meine Sachen anläßlich eines Freundschaftstreffens wieder. Rohrteile überdreht und auf Durchmesser 140 mm gebracht, die Verschlußringe genau nach meinen Vorstellungen leichtgängig ohne Luft und mit Anschlag versehen und sogar die dazupassenden O-Ringe mitgeliefert, die Rumpfteile sauber abgestochen und die Ringe fix und fertig zum Einleimen angepaßt. Ich brachte den Mund eine ganze Weile nicht mehr zu und war selig. Danke Walter!

Das Album ist unbekannt oder exixtiert nicht.
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