*** Erich Kdolskys Video „Laxenburg 2019″ ist online“

*** die Unterlagen für den 9. Wettbewerb sind bei den Veranstaltungen online ***

*** das N1 TV Video vom Schaufahren 2019 in Laxenburg ist online ***

*** das Reichenau  – Video von Erich Kdolsky ist online ***

Jetzt konnte man sich schon etwas vorstellen.

In der Zwischenzeit waren die Tauchtanks mit Steuerung über Hans Hofmann schon von der Fa. Engel-Modellbau eingetroffen und ich hatte mir schon Schaltrelais (Conrad-Electronik), Gestängedurchführungen (Brüggen) diverses Material, Servos und Mikroschalter besorgt und ging nun an die Ausführung der Steuer- und Antriebskomponenten.

Die Tiefenruderflossen für Bug- und Hecktiefenruder sowie Stabilisierungs- und  Seitenruderflossen entstanden aus mehreren Schichten ABS und wurden mühsam durch Schleifen in die entsprechende Form gebracht. Um die Wirkung der Ruder auch sicherzustellen – sie liegen ja vor der Schraube –  habe ich sie gegenüber dem Plan etwas vergrößert. Das entspricht zwar nicht mehr ganz dem Maßstab, fällt aber sicher niemandem auf. Ich will mit dem Boot auch nicht an Scale-Wettbewerben teilnehmen, sondern ich möchte ein gutes, solides, dem Vorbild möglichst entsprechendes Fahrmodell mit schönem Fahrbild erreichen.

Die vorderen Tiefenruderflossen erhielten eine 4×4 mm – Ausnehmung, um sie auf die Achsen der Mechanik aufstecken zu können, die Heckflossen wurden auf 2mm – Messingachsen geklebt, die vom Rumpfinneren angesteuert werden. Um die Stabilisierungsflossen entsprechend am Rumpf befestigen zu können, sitzen diese auf je 2 Stück Messingzapfen.

Bug- und Heckteil sind durchflutete Räume und um zu den Anlenkungen gelangen zu können erhielten sie an der Unterseite je eine Öffnung, die mit meiner Mini-Tool Stichsäge sauber ausgeschnitten wurde. Der ausgeschnittene Teil ist jetzt der Deckel für die Zugangsöffnung.

Das Schott für den Bugraum entstand aus einer 3mm GFK-Platte, mit der Laubsäge ausgeschnitten und angepaßt. In die Bugspitze habe ich dann, soweit es wegen der Tiefenrudermechanik möglich war, wieder aus Styrodur einen Auftriebskörper eingebaut, um das Boot nicht kopflastig werden zu lassen und auch um Reserve für etwa notwendigen Ballast zu haben. Eine Schwimmprobe nach Einbau der Verschlußringe wird dann Klarheit über den vorhandenen Auftrieb geben. Aber das ist noch Zukunftsmusik.

Der nächste Bauabschnitt war dann der Bugteil mit Tiefenruder-Ausfahrmechanik und Anlenkung.

Zuerst wurden einmal die Fundamente für die Ausfahrmechanik eingebaut, wobei aber auch noch darauf zu achten war, daß die Befestigungsschrauben durch die genannte Öffnung auch zugänglich blieben (man weiß ja nie, wie oft man das Ding noch zerlegen muß, bis es einwandfrei funktioniert). Anhand der eingebauten Ausfahrmechanik wurden dann die Stellen für die Gestängedurchführungen ermittelt.  Die ersten Überlegungen zur Ansteuerung der Ausfahrmechanik gingen in Richtung der im Typ Typhoon – Boot der Fa. Engel verwendeten Konstruktion mit Spindel und Endabschaltung. Leider paßte der Spindelweg überhaupt nicht mit dem Ausfahrweg der Ruder zusammen und ich verwarf die Idee wieder, obwohl ich schon einiges in der Richtung angefertigt hatte, und kam wieder auf Schubstange und Servos zurück. Das ging dann auch tatsächlich gut. Nur war das Ausfahrservo viel zu schnell. Abhilfe wurde mit einem Servo-Delay-Baustein geschaffen. Mikroschalter an der Schubstange des Ausfahrservos und am Ruderservo stellen gegenseitige Ausschlüsse her, sodaß einerseits das Ruder in eingefahrenem Zustand nicht betätigt werden kann, andererseits ein Einfahren der Ruder nur in Neutralstellung möglich ist. Den Servoweg zum Aus- bzw. Einfahren habe ich mir durch Ausprobieren ermittelt und an der Fernsteuerung eingestellt.

Die Servos und Mikroschalter wurden in Halterungen am Bugschott befestigt. Die entsprechenden Kabel erhalten eine Steckverbindung (D-Sub) zum Rumpf-Mittelteil, in dem Empfänger, Akkus, Tauchtanks

untergebracht werden. Aber das wird dann der letzte große Brocken.

Ganz ähnlich ging es dann auch mit dem Heckteil weiter, nur mit dem Unterschied, daß die Anlenkung des Kreuzruders und die in der Mitte durchlaufende Propellerwelle sich gegenseitig sehr im Wege sind. Das wurde aber nach längerem Probieren und Studieren in Form von zwei ineinander liegenden Bügeln aus 2mm – Messingdraht, eingelötet in Stellringe, die auf den Ruderwellen sitzen bewältigt. An einem der Stellringe sitzt jeweils der Ruderhebel, an dem das Gestänge angelenkt ist. Das Heckschott wurde wieder wie beim Bugteil aus der 3 mm GFK-Platte ausgesägt Die Propellerwelle erhielt einen Heckkonus aus Kunstharz (ein Rest aus der Zeit des Laminierens), abgesetzt und ins Heck eingepaßt. Die Standardservos sitzen – ähnlich wie im Bug – in am Schott angebrachten Halterungen, der Motor auf einem mittels dreier Gewindestangen am Schott befestigten Träger und darüber der Drehzahlsteller. Auf dem Motorträger sitzt auch der D-Sub-Stecker für die diversen Steuerleitungen.

Jetzt sind in Heck- und Bugteil schon die jeweiligen Hälften der Verschlußringe eingeklebt und weil ich neugierig war, wie das Ganze aussehen kann, habe ich es auf dem Arbeitstisch einmal provisorisch zusammengestellt und -natürlich – auch fotografiert.

Das Album ist unbekannt oder exixtiert nicht.
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